Dienstag, 21. Juni 2016

Rezension: Die Helden des Olymp - Der verschwundene Halbgott

Die Helden des Olymp - der verschwundene Halbgott




Autor: Rick Riordan
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: eBook – 9,99€; Buch – 17,90€
Buchlänge: Buch - 592  Seiten

Klappentext:

Jason erinnert sich an nichts mehr – nicht einmal an seinen Namen. Leo und Piper scheinen zwar seine Freunde zu sein, aber auch das kann er nicht mit Sicherheit sagen. Und als es die drei dann plötzlich ins Camp Half Blood verschlägt, wo angeblich nur Kinder von griechischen Göttern aufgenommen werden, versteht er gar nichts mehr …Allem Anschein nach gehören die drei Freunde tatsächlich zu den legendären sieben Halbgöttern, die den Olymp vor dem Untergang bewahren sollen. Kein Problem, los geht’s - denn Leo treibt einen kaputten mechanischen Drachen als Transportmittel auf und macht ihn wieder flott! Und dann gilt es auch noch einen seit längerem verschwundenen Halbgott zu finden, einen gewissen Percy Jackson …

Meine Meinung zum Buch:

Ich liebe ja die Percy Jackson Bücher und die Geschichte im Allgemeinen. Die Art und Weise, wie Rick Riordan einem die griechische Mythologie näher bringt, ist großartig.
„Der verschwundene Halbgott“ ist der Auftakt einer neuen Reihe, rund um Percy und Camp Half Blood, in dem Percy allerdings nicht mehr Hauptprotagonist ist, sondern einer von sechs weiteren, die im Laufe der Reihe alle in Erscheinung treten.
Das Buch beginnt damit, dass wir auf drei neue Charaktere stoßen: Jason, Piper und Leo. Jason hat sein Gedächtnis verloren und gemeinsam mit den anderen beiden, landet er, nach einige Tumulten, in Camp Half Blood. Einem Camp für Halbgötter. Ein großer Schock für alle. Dort treffen wir erstmals wieder auf uns bekannt Figuren: Annabeth und Chiron.
Sie erfahren, dass sich die Götter von ihren Kindern abgeschottet haben und das ausgerechnet sie, der Sohn des Jupiters, die Tochter der Aphrodite und der Sohn des Hephaistos, die Königin des Himmels, Hera, retten und befreien müsse. Keine leichte Aufgabe und unterwegs lauert auch noch die ein oder andere Gefahr. Doch Jason und seine Freunde erklären sich bereits dazu.
Kaum ein Kapitel vergeht, in dem nichts spannendes und wichtiges passiert. Stück für Stück steigt man als Leser selbst dahinter, wie alles miteinander zusammenhängt und sich zunehmend ergänzt.
Man findet schnell Zugang zu den Charakteren, obwohl es anfangs doch etwas ungewohnt war, da ich anderes gewohnt war. Jason, Leo und Piper sind sympathisch, haben aber alle ihre Fehler und dunklen Geheimnisse, die sich erst im Laufe der Geschichte offenbaren.
Gefährliche Aktionen bestimmen immer wieder die Tage der drei, die anschaulich und im genau richtigen Maße detailliert beschrieben wurden. Und erst am Ende erfährt man, wer der Fädenzieher im Hintergrund ist. Wer das Buch zum ersten Mal ließt, muss sich wahrscheinlich bis dahin gedulden, wer es aber schon kennt und nur aus Vergnügen noch einmal ließt, erkennt die Hinweise, die schlussendlich zur Erkenntnis führen. 

Schreibstil: Rick Riordans Schreibstil fesselt mich jedes Mal aufs neue. Das neue dieses Mal: Drei unterschiedliche Sichtweisen, die alle drei Kapitel wechselt, und keine Ich-Erzählung, die uns somit einen sehr guten Überblick über das Geschehen verschafft.

Schwachpunkte: Ganz ehrlich? Mir sind keine Schwachpunkte aufgefallen, die ich bemängeln könnte.

Cover: Ich muss sagen, dass ich das Cover im ersten Moment nicht sehr ansprechend fand, aber ich mit der Zeit immer mehr Gefallen an ihm gefunden habe. Darauf abgebildet ist der Bronzedrache Festus und Leo, der Sohn des Hephaistos und einer der drei Halbgötter, um die es in diesem Buch geht.

Fazit: Wer Percy Jackson gemocht hat, für den ist „Helden des Olymp“ auf jeden Fall eine ausgezeichnete Wahl. Ein gelungener Auftakt, rund um Camp Half Blood. Dieses Mal leider ohne Percy, aber der zweiten Band wartet bereits.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses Buch.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen