Dienstag, 28. Juni 2016

Rezension: Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun

Helden des Olymp - Der Sohn des Neptun





Autor: Rick Riordan
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: eBook – 9,99€; Buch – 17,90€
Buchlänge: Buch - 544  Seiten

Klappentext:

Als Percy aus tiefem Schlaf erwacht, erinnert er sich an nichts – außer an den Namen eines Mädchens, Annabeth. Ständig wird er von Monstern angegriffen, die immer wieder vom Tod auferstehen. Als er sich in ein Camp für römische Halbgötter rettet, hat er keine Zeit mehr dazu, herumzurätseln, wer er ist: Mit seinen neuen Freunden Hazel und Frank muss er Thanatos, den Totengott, aus seiner Gefangenschaft befreien, um die Grenze zwischen Tod und Leben wieder zu stabilisieren. Und ihre abenteuerliche Reise führt sie bis ins Eis von Alaska …

Meine Meinung zum Buch:

Im Gegensatz zu dem ersten Band der Reihe (meine Rezi dazu findet ihr hier), erfahren die Charaktere in "Der Sohn des Neptun" sofort, dass Gaia hinter allem steckt und so viele Monster wieder auferstehen lässt. Sie tappen nicht so lange im Dunkeln, aber dafür warten neue Fragen auf sie, die es zu beantworten gilt. Ich finde es gut, dass der Autor es so gelöst hat, denn es wäre etwas nervig gewesen, den Charakteren ein zweites Mal dabei zusehen zu müssen, wie sie Stück für Stück dahinter steigen, wer die neue große Bedrohung ist.
Man erlebt eine Reise mit, wie nur Rick Riordan sie erzählen kann. Ein neuer Auftrag wartet auf Percy und seine neuen Freunde. Ohne Erinnerungen taucht er im Camp Jupiter auf und sorgt gleich einmal dafür, dass zwei ihrer wichtigsten Gottheiten sie besuchen. Sie verkünden eine neue Bedrohung eine Armee aus Erdgeborenen und anderen Monstern, die für Gaia arbeiten. Aber dazu ist es nötig, den Tod zu befreien, denn nur so bleiben die Monster auch tot. Percy, der Sohn des Neptun/Poseidon, Hazel, die Tochter des Pluto (Hades) und Frank, der Sohn des Mars (Ares) machen sich auf den Weg und nehmen diesen schwierigen Auftrag an.
Wer die Percy-Jackson-Bücher gelesen hat, merkt schon in den ersten kapiteln, wie sehr sich Percy weiterentwickelt hat. Und auch Hazel und Frank finden im Laufe des Buches mehr zu sich selbst und überwinden einen Teil ihrer Ängste und finden neues Vertrauen. Hazel setzt sich mit ihrer Vergangenheit auseinander und Frank gibt sein Leben in die Hände einer guten Freundin.
Die Handlung ist spannend und es warten immer wieder neue Handlungen und Wendungen, mit denen der Leser nicht unbedingt rechnet, die das Lesen aber umso spannender und aufregender machen.

Schreibstil: Immer noch großartig. Erneut werden die Sichtweisen gewechselt und als Leser behält man somit gut den Überblick, über die einzelnen Vergangenheiten des Charaktere, sowie ihre Gedanken und Gefühle.

Schwachpunkte: Ich weiß nicht, ob es einfach daran liegt, dass ich das Thema rund um Mythologie so sehr mag, aber ich habe rein gar nichts an den Büchern auszusetzen.

Cover: Gewöhnungsbedürftig, aber ich habe mich nun daran gewöhnt, aber ich würde es dennoch nicht als schön bezeichnen. Und dafür, dass der Tod, der auf dem Cover zu sehen ist, im Buch als so wunderschön beschrieben ist, sieht er auf dem Cover alles andere als schön aus, lediglich die Muskeln, die auch im Buch erwähnt werden, kann man erahnen. 

Fazit: Wer bereist den ersten Teil von "Helden des Olymp" gelesen hat, sollte sich den zweiten Teil auf keinen Fall entgehen lassen. Genauso spannend und fesselnd wie sein Vorgänger.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses Buch.

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