Mittwoch, 20. Juli 2016

Rezension: Percy Jackson - Diebe im Olymp

Percy Jackson - Diebe im Olymp




Autor: Rick Riordan
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: eBook – 8,99€; Buch [Hardcover] – 16,90€
Buchlänge: 448 Seiten

Klappentext:

Percy versteht die Welt nicht mehr. Jedes Jahr fliegt er von einer anderen Schule. Ständig passieren ihm seltsame Unfälle. Und jetzt soll er auch noch an dem Tornado schuld sein! Langsam wird ihm klar: Irgendjemand hat es auf ihn abgesehen.
Als Percy sich mit Hilfe seines Freundes Grover vor einem Minotaurus ins Camp Half-Blood rettet, erfährt er die Wahrheit: Sein Vater ist der Meeresgott Poseidon, Percy also ein Halbgott. Und er hat einen mächtigen Feind: Kronos, den Titanen.
Die Götter stehen Kopf - und Percy und seine Freunde vor einem unglaublichen Abenteuer ...


Meine Meinung zum Buch:

Griechische Mythologie hat mich schon immer interessiert und dieses Buch schien perfekt zu sein. Und es hat mich nicht enttäuscht. Man erfährt fortwährend mehr und mehr über die alten Geschichten und lernt somit gleichzeitig etwas.
Percys Leben ändert sich rasant, als er herausfindet, dass sein Vater in Wirklichkeit in eine griechische Gottheit ist und zudem zu den Großen Drei zählt. Er ist kein geringerer als Poseidon, der Gott der Meere. Auf Percy und seine neu gefundenen Freunde Grover und Annabeth, deren Freundschaft sich jedoch erst im Laufe des Buches entwickelt, wartet ein Abenteuer, dass er sich in seinen Träumen nicht ausgemalt hätte, obwohl die ihm, mit der Zeit, auch ziemlich zu schaffen machen. Zusammen müssen sie den Herrscherblitz des Zeus finde, der bei der Wintersonnenwende gestohlen wurde und dafür haben sie nicht allzu lange Zeit, denn Abgabetermin ist bereits die Sommersonnenwende.
Man wird sofort in die Geschichte mit hineingezogen und erlebt zusammen mit Percy sein Abenteuer, seine Sorgen, seine Kämpfe und seine Gedanken.
Percy lernt eine neue Welt kennen und so erfährt auch der Leser einen guten Zugang zu ihr, da er alles im selben Moment wie Percy erlebt. Man verpasst nichts, ausführliche, aber nicht zu detaillierte Beschreibungen an den richtigen Stellen sorgen dafür, das man gleich eine Verbundenheit zu dem Buch fühlt und man es gar nicht mehr aus der Hand legen möchte.
Die Leichtigkeit, mir der die Geschichte erzählt wird, trägt ihren Teil dazu bei und vergessen darf man auch nicht, dass eine gesunde Spur Ironie und Sarkasmus das Buch um ein vielfaches auflockern. Allein manche Überschriften lassen erahnen, in was für Chaos sich die drei jetzt schon wieder manövriert haben. Beispiel gefällig? Drei alte Damen stricken die Socken des Todes. Oder: Ich kämpfe gegen die durchgedrehte Verwandtschaft.

2010 wurde der erste Band sogar verfilmt und die Verfilmung hat mir ebenfalls gefallen, auch wenn der Inhalt stark vom Buch abwich. Aber deshalb war er für Fans nicht weniger sehenswert.

Schreibstil: Rick Riordans Schreibstil hat mich von der ersten Sekunde an Gefangen genommen und begeistert.

Schwachpunkte: Ich fand es rund um gelungen.

Cover: Es ist nicht das außergewöhnlichste, aber es ist okay. Nicht mein liebstes aber auch nicht das, was ich am wenigsten mag. Dargestellt ist Percy mit seinem Schwert Anaklysmos, was übersetzt "Springflut" bedeutet, und einem Gott, bei dem es sich wahlweise um Zeus oder Poseidon handelt, ich bin mir nicht ganz sicher. Wohl eher Zeus.

Fazit: Gelungener Auftakt einer Reihe, die bereits sehr viele Leser gefesselt hat. Ich kann es nur empfehlen.

Ich vergebe 5 von 5 Sternen für dieses Buch.

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