Sonntag, 4. September 2016

Rezension: Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth

Percy Jackson - Die Schlacht um das Labyrinth




Autor: Rick Riordan
Herausgeber/Verlag: Carlsen
Preis: eBook – 8,99€; Buch [Hardcover] – 16,90€
Buchlänge: 432 Seiten

Klappentext:

Die Armee des Kronos wird immer stärker! Nun ist auch Camp Half-Blood nicht mehr vor ihr sicher, denn das magische Labyrinth des Dädalus hat einen geheimen Ausgang mitten im Camp. Nicht auszudenken, was passiert, wenn der Titan und seine Verbündeten den Weg dorthin finden! Percy und seine Freunde müssen das unbedingt verhindern. Unerschrocken treten sie eine Reise ins Unbekannte an, hinunter in das unterirdische Labyrinth, das ständig seine Form verändert. Und hinter jeder Biegung lauern neue Gefahren ...

Meine Meinung zum Buch:

Mal wieder werden Percy und seine Freunde gefordert. Diesmal entdecken Percy und Annabeth unabsichtlich das unterirdische Labyrinth des Dädalus, einem einzigartigen und großartigen Erfinder des alten Griechenlands, der darin vor Jahrhunderten den Stier gefangen hielt, gleichzeitig jedoch selbst zum Gefangenen wurde. Warum ich euch das hier erzähle? Weil es wichtig ist!
Den auch in diesem Band, dem vierten der Percy Jackson-Reihe, tauchen neue Personen auf, aber auch Altbekannte kommen nicht zu kurz.
Da der letzte Teil auf dramatische Weise geendet hat, indem Nico di Angelo geflüchtet ist, tritt dieser in diesem Band als Nebenfigur wieder auf. Aber keines Falls als naher Verbündeter. Der Hass auf Percy sitzt tief bei ihm und das er sich mit einem Geist abgibt, der alles andere als ein guter Umgang für ihn ist, ist es logisch, dass einige Komplikationen auf alle Beteiligten warten. Kann er am Ende seinen Hass abschütteln?
Aber natürlich sorgt nicht nur Nico für Unruhe. Das ganze Labyrinth ist eine einzige Gefahrenquelle und nicht nur Percy und seine Freunde nutzen es. Auch Luke taucht wieder auf der Bildschirmoberfläche auf und sein Plan den mächtigsten Titan aller Zeiten, Kronos, der wortwörtlich der Titan der Zeit ist, wieder auferstehen zu lassen, birgt eine Gefahr, die Percy und seine Freunde zu verhindern versuchen. Ein Wettlauf gegen die Zeit, denn Luke will Camp Half Blood angreifen.
Die Weiterentwicklung jedes einzelnen Charakters ist in den vorherigen Bänden eigentlich von Band zu Band sichtbar und spürbar, aber bei diesem hier ist das leider nicht der Fall. Ich kann keine eindeutige Weiterentwicklung bei Percy und Annabeth feststellen. Die Ausnahme bildet Grover, der sich in diesem Teil sehr für die Erhaltung der Natur und der Suche nach Pan einsetzt. Ein einziger kleiner Kritikpunkt.
Besonders gefällt mir jedoch, dass sich Rick immer ein bestimmtes Thema der griechischen Mythologie aussucht und darum eine seiner Geschichten webt. Dieses Mal ist es Dädalus, davor der Zyklop (Band 2) und ich bin gespannt, welches es das nächste Mal ist..
Das Cover des Buches sagt mir jetzt nicht so zu, wie die Vorgänger, aber es passt dennoch sehr gut zum Buch.
Wer die drei Vorgänger kennt, findet sich in der Welt von Percy, seinen Freunden und seinen Feinden schon ziemlich gut zurecht, aber das heißt noch lange nicht, dass man alles kennt. Auch in diesem Buch schafft es Rick wieder den Leser auf eine Reise mitzunehmen, die so viel Neues und Aufregendes bereithält, dass man das Buch am liebsten gar nicht aus der Hand legen möchte.

Ich vergebe 4,5 von 5 Schwertern.

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