Samstag, 29. Oktober 2016

Rezension: Harry Potter und der Orden des Phönix

Autor: J. K. Rowling
Verlag: Carlsen
Preis: 28,99€ [Hardcover], 14,99€ [Taschenbuch]
Buchlänge: 1024 Seiten


Es sind Sommerferien und wieder einmal sitzt Harry bei den unsäglichen Dursleys im Ligusterweg fest. Doch diesmal treibt ihn größere Unruhe denn je - Warum schreiben seine Freunde Ron und Hermine nur so rätselhafte Briefe? Und vor allem: Warum erfährt er nichts über die dunklen Mächte, die inzwischen neu erstanden sind und sich unaufhaltsam über Harrys Welt verbreiten? Noch weiß er nicht, was der geheimnisvolle Orden des Phönix gegen Du-weißt-schon-wen ausrichten kann ...
Als Harrys fünftes Schuljahr in Hogwarts beginnt, werden seine Sorgen nur noch größer. Die neue Lehrerin Dolores Umbridge macht ihm das Leben zur Hölle. Sie glaubt Harry einfach nicht, dass Voldemort zurück ist. Doch bald schlägt der Dunkle Lord wieder zu. Nun muss Harry seine Freunde um sich scharen, sonst gibt es kein Entrinnen.

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Dieser Band gehört definitiv mit zu meinen Lieblingen der Harry Potter Reihe. Über 1000 Seiten! Wenn da keine Handlung aufkommt, weiß ich auch nicht. Über denn Inhalt werde ich diesmal nicht viel erzählen, denn ich glaube kaum, dass ich es hinkriegen würde mich kurz zu fassen. Aber ich kann sagen, dass es auf jeden Fall wieder spannend wird mit Harry und seinen Freunden. Es wird lustig und kunterbunt (*hust* Weasley-Zwillung *hust*), aber auch tragisch und traurig.

Ich weiß gar nicht richtig, wo ich Anfangen soll, denn dieser Band ist so lang und es passiert so viel, dass ich gar nicht alles beleuchten kann, was ich gerne würde. Also fange ich am besten einfach einmal mit den Charakteren an:
Harry, Ron und Hermine sind immer noch der Mittelunkt des ganzen. Ist ja klar und das wird aich auch nicht ändern. Möchte ich auch gar nicht. Jedenfalls passiert ihnen auf diesen über 1000 Seiten eine ganze Menge und das muss ein Teenager erst einmal verarbeiten. Gar nicht so einfach und da ist es nicht verwunderlich, dass die Stimmung manchmal ganz schön explosiv ist.
Aber es gibt auch wundervolle Nebencharaktere, die in diesem Buch auftraten. Allen voran die Weasley-Zwillinge. Ich liebe die Szenen mit Fred und George. Aber auch Harrys Patenonkel Sirius finde ich sehr gelungen. Er ist sowieso einer meiner Lieblingscharaktere. Man erfährt noch weiteres über seine Jugend und weil er der beste Freund von James Potter, Harrys Vater, war, natürlich auch noch etwas über diesen und Lilly, Harrys Mutter mit den grünen Augen, die, wie ihm öfters gesagt wird, er von ihr geerbt hat.
Aber es dreht sich natürlich nicht nur alles um die altbekannten Charaktere, sondern auch neue kommen hinzu. So beispielsweise Luna, die zwar seltsam, aber auf ihre Art ganz herzallerliebst ist.
Und dann gibt es natürlich auch noch die Bösen. Allen voran in diesem Buch Umbridge. Ja, nicht Voldemort, der zwar auch eine wichtige Rolle spielt, da seine Verbindung mit Harry in diesem Band mal wieder näher auf den Grund gegangen wird. Umbridge ist einfach zum hassen geschaffen. Ich habe bis jetzt niemanden kennengelernt, der sie mag und hoffe, dass ich das auch nie tun werde. Sie ist einfach schrecklich und grausam.

Aber ich kann nicht sagen, dass mich rein gar nichts an diesem Band gestört hat. Harry war manchmal schon etwas nervig. Pubertät und so, schon klar, aber manchmal war es wirklich einfach nur unnötig. Aber genauso ging es mir oft, und das nicht nur in diesem Band, mit Ron. Manchmal war es einfach etwas zu viel. Aber bei einer solchen Seitenanzahl kann man und bin ich auch nicht, davon ausgegangen, dass die ganze Zeit Friede, Freude, Eierkuchen herrschen wird.
Dieser Band ist wirklich einer der wichtigsten der ganzen Reihe. Man erfährt so unglaublich viel und vor allem gen Ende wird noch einmal Bezug auf vergangene Jahre genommen. Das fand ich gut, denn dadurch bekommt man noch einmal einen Überblick über die wichtigsten Dinge.
Der Schreibstil ist, wie gewohnt, super. Ich kam flüssig durch das Buch und wie bereits in den vorherigen Bänden besticht das Buch mit wunderbar passenden Beschreibungen, bei denen nicht mit Details gespart wurde, aber auch keine unnötigen Informationen ihren Weg in das Buch gefunden haben.
Das Cover ist okay. Am Anfang hat es mich ein bisschen verwirrt, aber am Ende hat es Sinn gemacht, da man erst im hinteren Teil des Buches erfährt, um was für eine Szene es sich dabei handelt.

Ein sehr gelungenes Buch und einer meiner Lieblingsteile. Die Charakter sind toll und stehen in ihrer Entwicklung nicht still. Die Schauplätze sind mir teilweise schon so bekannt wie mein zweites Zuhause und die Geschichte hat mich gefesselt, sodass mich die 1000 Seiten überhaupt nicht gestört haben.

Für dieses Buch vergebe ich 5 von 5 Zauberstäbe.

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