Samstag, 22. Oktober 2016

Rezension: Harry Potter und der Feuerkelch

Autor: J. K. Rowling
Verlag: Carlsen
Preis: 12,99€ [Taschenbuch], 24,99€ [Hardcover]
Buchlänge: 768 Seiten


Das vierte Schuljahr in Hogwarts beginnt für Harry. Doch davor steht noch ein sportliches Großereignis, das die scheußlichen Sommerferien vergessen lässt: die Quidditch-Weltmeisterschaft. Und ein weiterer Wettkampf wird die Schüler das ganze Schuljahr über beschäftigen: das Trimagische Turnier, in dem Harry eine Rolle übernimmt, die er sich im Traum nicht vorgestellt hätte. Natürlich steckt dahinter das Böse, das zurück an die Macht drängt: Lord Voldemort. Es wird eng für Harry, sehr eng. Doch auf seine Freunde und ihre Unterstützung kann Harry sich auch in verzweifelten Situationen verlassen.

-----------------------------------------------------------------------------------------------------

Das vierte Buch steht und dem Motto: Sport und Wettkampf. Gleich zu beginn, noch vor Beginn des vierten Schuljahres, erleben Harry und seine Freunde zusammen mit Rons Familie eins der größten Sportereignisse der Zauberwelt mit: die  Quidditch-Weltmeisterschaft. Aber was wäre so ein großes Ereignis ohne ein bisschen Aufregung. Und die hat es in sich. Aber sobald das neue Schuljahr begonnen hat, rückt das alles in den Hintergrund. Denn ein besonderes Schulereignis steht an: Das Trimagische Turnier. Und obwohl es eigentlich nicht möglich sein sollte, wird Harry Name vom Feuerkelch ausgespuckt. Alle sind schockiert, aber am meisten wohl Harry selbst, denn er kann nicht zurücktreten und muss an dem Turnier teilnehmen. Und eins ist ja schon einmal von Anfang an klar: Das wird alles andere als einfach. Und wenn es dann auch noch Spannung innerhalb der Trios Harry-Ron-Hermine gibt, braucht Harry unbedingt eine Konstante, aber das ist einfach gesagt. In diesem Schuljahr kommt einige auf Harry zu und wird sein bisher aufregendste.

Man merkt deutlich, dass Harry älter wird. Er ist kein Kind mehr. Nicht mehr der kleine Junge, der erfahren hat, dass er ein Zauberer ist und was wirklich mit seinen Eltern passiert ist. Er ist nun ein Jugendlicher, ein Teenager, mit all seinen Problemen. Und mit denen gilt es fertig zu werden. Ich finde es toll, wie J. K. Rowling es in jedem Buch schafft sich Harry wieder und wieder weiterentwickeln zu lassen. Denn so ist es ja schließlich auch im richtigen Leben. Aber nicht nur bei Harry wird deutlich, dass er älter wird. Auch Hermine und Ron haben mit neuen Alterstypischen Problemen zu kämpfe.

Aber es wurden auch einige neue Figuren eingeführt, die der Geschichte wieder etwas Abwqechslung verpassten. Darunter unter anderem Cedriv Digory und natürlich die anderen zwei Teilnehmer des Trimagischen Turniers.

Es passiert unglaublich viel in diesem Teil, was natürlich an dem Turnier und den vielen Aufagben liegt, die Harry zu meistern hat. Es gibt einige Wendungen, die mich überrascht haben, aber was an diesem Buch wohl am wichtigsten ist, ist das Ende. Es legt die Grundlage für viele weitere Dinge, die in den nächsten Büchern geschehen werden und es war einfach spannend, packend und auch traurig.

"Vor uns liegen dunkle, schwere Zeiten. Schon bald müssen wir uns entscheiden zwischen dem richtigen Weg und dem Leichten."

Das beschreibt ziemlich gut, was noch alles vor ihnen liegt und ob nun Harry und seine Freunde oder wir. Die Entscheidung zwischen dem einfachen Weg und dem nicht ganz so leichten, begegnet und auch in unserem ganz normalen Leben.

Dieses Buch hat alles, was ich mir für ein gutes Buch wünsche: Spannung, einen guten Schreibstil, der einen das Gefühl gibt das Buch nicht nur zu lesen, sondern live dabei zu sein, einen tollen Plot mit vielen Aktionen, mit denen der Leser vielleicht auch gar nicht rechnet. Es ist einfach so unglaublich packend und steht seinen Vorgängern in nichts nach.

Aber, und ich weiß, dass es nicht an dem Buch liegt, mag ich diesen Teil am wenigsten von allen Harry Potter Büchern. Keine Frage, dass Buch ist, wie alle anderen auch, klasse. Aber ich habe als kleines Kind den Anfang des vierten Filmes gesehen und das ist jetzt immer noch die gruseligste Stelle aller Filme für mich. Als Voldemort mit Nagini spricht und der alte Mann umgebracht wird. Das hat sich so in meinen Gedanken festgesetzt, dass es für immer mit diesem Teil verbunden ist.

Für dieses Buch vergebe ich 4,8 von 5 Zauberstäbe.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen