Sonntag, 27. November 2016

Rezension: Harry Potter und die Heiligtümer des Todes

Autor:  J. K. Rowling
Verlag: Carlsen
Preis: 12,99€ [Taschenbuch], 26,99€ [Hardcover]
Buchlänge: 768 Seiten


An eine Rückkehr nach Hogwarts ist für Harry nicht zu denken. Er muss alles daransetzen, die fehlenden Horkruxe zu finden, um zu vollenden, was Dumbledore und er begonnen haben. Erst wenn sie zerstört sind, kann Voldemorts Schreckensherrschaft vergehen.
Mit Ron und Hermine an seiner Seite und einem magischen Zelt im Gepäck begibt sich Harry auf eine gefährliche Reise, quer durch das ganze Land. Als die drei auf die rätselhaften Heiligtümer des Todes stoßen, muss Harry sich entscheiden. Soll er dieser Spur folgen? Doch er ahnt schon jetzt: Welche Wahl er auch trifft – am Ende des Weges wird der Dunkle Lord auf ihn warten …

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Das Ende. Also nicht das Ende-Ende, aber das Ende einer großartigen Reihe. Okay, wir wissen alle, dass eine Fortsetzung rauskam, aber für mich ist dieser Band der Abschluss der Hauptreihe. Sieben Bände, 4400 Seiten und jede Menge Momente der Magie und des Zaubers. Zahlreiche Charaktere, die mir ans Herz gewachsen sind, oder die ich von Herzen nicht ausstehen kann (*hust*Umbridge*hust*). Es hat mir wirklich große Freude bereitet diesen Band zu lesen und ich habe erneut viele wunderschöne, aber auch unglaublich traurige und schmerzhafte Momente erlebt. Vor allem vier Tode gingen mir besonders nahe und finde ich besonders schlimm.

In diesem Band kommt es zum großen Showdown zwischen Harry und Voldemort. Aber zuerst müssen sich auf die Suche nach Voldemorts verbliebene Hokruxe machen. Einige müssen noch zerstört werden, aber um das zu tun müssen Harry, Hermine und Ron sie erst einmal finden. Und die sind gut versteckt. Anstelle ihres siebten Schuljahres (in der Schule ist auch nichts mehr, wie es einmal war) reisen sie quer durch Land und erleben dabei mal wieder einiges. Und auch emotional wird es nicht ganz einfach. Spannungen zwischen den drei verkomplizieren die Sache zwar, aber es kommen auch neue Informationen ans Licht.
Und als sie schließlich soweit sind (oder auch nicht) beginnt die große Schlacht um Hogwarts. Kämpfe auf Leben und Tod. Entscheidungen, die, wenn auch schwer, getroffen werden. Und Wahrheiten, die nach Jahren ans Licht kommen. J. K. Rowling packt ihre Trickkiste noch einmal aus und überrascht den Leser mit der ein oder anderen überraschenden Wendung.

Ich möchte an dieser Stelle nicht mehr viel Worte zu den Worten, dem Setting und dem ganzen verlieren. Jeder weiß, dass J. K. Rowling eine fantastische Autorin ist und auch bei diesem Band hat sie ganze Arbeit geleistet. Die Charaktere sind toll und viele von ihnen habe ich in mein Herz geschlossen. Das Setting und die Orte sind immer wunderbar beschrieben.

Ich wurde in eine Welt entführt, die ich an manchen Tagen am liebsten überhaupt nicht mehr verlassen wollte. Eine Welt voller Magie und Zauberei und Freundschaft. Ich habe Harry in all seinen sieben Jahren, seit er erfahren hat, dass er ein Zauberer ist, begleiten könne und für diese Chance bin ich J. K. Rowling sehr dankbar. In eine Welt abtauchen zu können, die so viele Menschen begeistert und das nicht ohne Grund.

Danke. Es war wunderbar mir Harry, Ron und Hermine so viele Abenteuer erleben zu dürfen. So viele Menschen kennen zu lernen und manchmal einen völlig neuen Blickwinkel zu bekommen.

Für diesen grandiosen Abschluss vergebe ich 5 von 5 Zauberstäbe.

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