Rezension: Royal - Ein Königreich aus Seide


Autor: Valentina Fast
Verlag: im.press
Preis: 3,99€ [eBook]; 
Buchlänge: 224 Seiten

**Die schönsten Mädchen des Landes, doch wer wird Prinzessin?**

Die entscheidenden Tage des Wettbewerbs um die Gunst des unbekannten Prinzen haben begonnen. Tatyana und den anderen Mädchen wird die erste Aufgabe zugewiesen und sie erfordert nicht wenig Einfallsreichtum und Geschick. Gleichzeitig beginnen sich die vier möglichen Prinzen Abend für Abend mit jedem der Mädchen zu treffen. Die Spannung steigt. Mit wem wird wohl Tatyana ausgehen müssen? Und was, wenn er sie nicht mag? Doch dann passiert eines Nachts etwas, mit dem sie am wenigsten gerechnet hat…
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Was.Für.Ein.Fieses.Ende! Also nicht, dass ich das nicht erwartet hätte und wüsste, wie es im dritten Band weitergeht. Trotzdem: Fies.

Aber fangen wir am Anfang an:

Tanyas Geschichte setzt dort ein, wo sie im ersten band aufgehört hat: an dem Abend, als sie wegen des Unfalls mit ihrer Hand von der Krankenstation entlassen wird. Der Wettbewerb geht seinen Gang und Tanya merkt auf einmal, worauf sie sich eingelassen hat. Nun, zumindest zu einem kleinen Teil, denn nicht nur die Konkurrenz der anderen Mädchen macht ihr zu schaffen und der eigentlich Wunsch wieder nach Hause zurückzukehren, sondern auch ihre stetig wachsenden Gefühle und die damit einhergehende Verwirrung bezüglich einem der vier jungen Männer. Und ich kann es ihr nicht verübeln. Mir würde es wahrscheinlich nicht anders gehen, wobei ich schon sagen muss, dass Tanya wirklich ein kleines bisschen naiv im Umgang mit Männern ist. Bei ihrer Erziehung allerdings kein Wunder. 

Und nicht nur Tanya schein manchmal sehr verwirrt und unsicher zu sein. Auch einem der jungen Männer geht es anscheinend nicht anders. Dementsprechend groß ist das Hin und Her. Von: ich glaube ich habe mich in ihn verliebt und möchte nicht gehen. Hin zu: es ist besser, wenn ich nach Hause geschickt werde und wir uns nie wieder sehen. 
Gegen Ende des zweiten Bands wurde selbst mir das Ganze ein wenig zu viel und ich war ein wenig genervt. Und ich besitze wirklich Geduld wenn es darum geht.

Aber abgesehen von dem Ganzen Liebeschaos (das in den nächsten Bänden sicher nicht abnehmen wird) lernt man die einzelnen Charakter ein Stück besser kennen. Tanya ist mir immer noch sympathisch, wenn ich sie manchmal auch gerne geschüttelt hätte. Und einige der vier Männer ebenfalls. 
Sehr schön finde ich jedoch, dass Tanya in Clair anscheinend eine wirkliche Freundin gefunden hat. Und wenn sich herausstellen würde, dass Clair nur ein falsches Spiel spielt, würde ich mich leider gezwungen fühlen ihr durch die Seiten hindurch durch irgendeine Art Leid zuzufügen. Tanya hat eine Freundin wie Clair verdient. 
Aber auch Fernand macht sich nicht schlecht, einer der Männer, der ebenfalls zu einem guten Freund für Tanya wird und noch werden könnte. Mit dem Mist, den die anderen Männer fabrizieren, ist Fernand mit mittlerweile wirklich am liebsten.

Das hat auch mit dem unerwarteten Ereignis zu tun, dass während des Wettbewerbs für einigen Trubel sorgt. Doch das würde jetzt zu viel vorwegnehmen. 
Wichtig ist nur, dass dadurch einige Fragen aufgeworfen werden und die Spannung auf die nächsten Bände etwas erhöht wurde.

Der Schreibstil ist übrigens sehr angenehm. Leicht verständlich und locker. Er passt sehr gut zur Geschichte und den Charakteren.

Und was soll ich sagen? Ich bin gespannt!

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