Rezension: Ellin



Autor: Christine Millman
Herausgeber/Verlag: Drachenmond Verlag
Preis: 4,99€ [eBook]; 14,99€ [Buch]
Buchlänge: 390 Seiten

Klappentext:

Seit Ellin als Einzige aus ihrer Familie einen räuberischen Überfall überlebt hat, muss sie ihren Lebensunterhalt als Leibdienerin des grausamen Lord Wolfhards bestreiten.
Als Ellin sich ihm verweigert, prügelt er sie beinahe zu Tode.
Getrieben von einem unbändigen Überlebenswillen gelingt ihr die Flucht in die Wildnis, wo sie auf Kylian und seine Gefährten trifft, die sie aufnehmen und gesund pflegen. Doch ihre Retter sind mehr, als sie vorgeben zu sein, und auch Ellin hütet ein Geheimnis, das nur Lord Wolfhard kennt und das sie alle in Gefahr bringt.

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Ellin, eine mutige junge Frau, beinahe noch ein Mädchen Anfang des Buches, hat sich meinen Respekt verdient während ich ihr Abenteuer miterleben durfte. Sie hat mit einer menge Probleme zu kämpfen, die während des Verlaufs nicht unbedingt weniger werden. Dabei handelt es sich teilweise auch um welche, von denen sie noch gar keine Ahnung hat. An manchen Stellen weckte sie echtes Mitgefühl in mir, an anderen überraschte sie mich mit ihren Gedanken.
Als sie es wider eigenem Erwarten schafft die Felsenfestung herabzusteigen und bei einem Söldnertrupp unterkommt, warteten die nächsten Herausforderungen auf sie, denn nicht von allen wird sie sofort herzlich aufgenommen, vor allem Kylian macht es ihr nicht gerade leicht. Je weiter ihr Abenteuer seinen lauf nimmt, desto mehr fieberte ich mit Ellin mit. Sie wollte doch einfach nur einen Ort, an dem sie sich niederlassen wollte. Doch es warteten Hindernisse auf sie, mit denen sie nie gerechnet hätte.

Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen und mich regelrecht gefesselt. Jede freie Minute wollte ich ihm lesen nur um zu erfahren, wie es weitergeht. Die Abwechslung die der Roman zu bieten hatte, eine Mischung aus Liebe, Freundschaft, Versprechen, Magie und Intrigen hat die Lust am weiterlesen stets gefördert und ich hatte nicht einmal das Bedürfnis das Buch beiseite zu legen und mich etwas anderem zu widmen. Ein voller Erfolg und definit lesenswert.
Jedoch hätte ich mir gewünscht, dass man noch etwas mehr auf Ellins seherische Begabung eingeht, aber das nur am Rande. Ansonsten habe ich nichts zu bemängeln.

Es gab selten ein Satz, denn ich anders formuliert hätte. Die Schreibweise der Autorin war angenehm und flüssig. Sie wusste welches Szenen es wert waren ausführlich beschrieben zu werden und welche nicht. Insgesamt hat sie mir sehr gut gefallen und half mir gut das Buch in einem kurzen Zeitraum durchzulesen.

Das Cover finde ich sehr passend und sehr hübsch. Der dichte Wald, die Nebelschwaden und mitten drin Ellin mit ihren langen dunklen Haaren gehüllt in ein weißes Kleid. Es passt sehr gut zum Buch, es verdeutlicht ihre flucht und ihren Wunsch aus manch einem Zwang auszubrechen. Zudem spielt ein Teil des Buches in eben so einem Wald, den man sich dadurch noch besser vorstellen kann.

„Ellin“ kann ich ohne Vorbehalte weiterempfehlen! Fantasy, aber nicht überladen. Liebe, aber ganz und gar nicht kitschig. Ich wünsche mir wirklich, dass diesem Buch mehr Aufmerksamkeit geschenkt wird! 


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