[REZENSION] Nichts als Liebe

Nichts als Liebe | Christina Lauren | Aufbau TB | 9,99€ [eBook] | 12,99€ [Taschenbuch] | ISBN: 978-3746634784 | 400 Seiten | Amazon | Weltbild 

Manchmal braucht man … nichts als Liebe.

Macy führt ein Leben, in dem sie keine großen Gefühle riskieren muss. Sie ist mit einem netten Mann zusammen, den sie heiraten wird, und versinkt in ihrer Arbeit als Kinderärztin. Dann läuft ihr Elliot über den Weg – der ihre erste Liebe war. Schon bald bekommt Macys sorgsam errichtete Fassade Risse. Denn einst bedeutete Elliot ihr die ganze Welt – bis er ihr für alle Zeiten das Herz brach. Nun, elf Jahre später, sind sie einander fremd geworden, zu viel ist passiert, was sich nicht mehr gutmachen lässt. Oder ist da noch etwas zwischen ihnen, das ihnen die Kraft gibt, die Vergangenheit zu überwinden?


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Manche Menschen vergisst man nicht. Egal wie viel Zeit seit der letzten Begegnung vergangen ist.
Genau das muss Macy feststellen, als ihr unverhofft Elliot über den Weg läuft. Elliot, den sie seit einer halben Ewigkeit kennt und mit dem sie ein ganz besonderes Band teilt.


Es ist keineswegs ein Spoiler, wenn ich euch das hier an dieser Stelle bereits verrate. Man merkt bereits auf den ersten Seiten und in den ersten Kapiteln, dass das mehr zwischen den beiden ist. Auch wenn dieses mehr unglaublich schwer zu definieren ist.
Abwechselns begegnet man Macy und Elliot als Erwachsene Menschen, mit einer sogleich wunderschönen, aber auch traurigen Vergangenheit, und als Jugendliche, die sich gerade erst kennen lernen.
In anderen Büchern kann ich mich sonst schwerlich entscheiden, welche Abschnitte mir besser gefallen, aber hier ist es eindeutig: Auch wenn es sehr viel Spaß gemacht hat zu erleben, wie Macy und Elliot sich nach all den Jahren wieder annähern und ihre Vergangenheit verarbeiten, ich liebe die Szenen von früher. Dieser Abschnitt zieht sich über Jahre hinweg und obwohl die Zeitabschnitte zwischendurch ziemlich groß sind, hatte ich nie das Gefühl auf einmal keine Verbindung zu den Protagonisten zu haben. Wie sie sich kennenlernen, Zeit miteinander verbringen und über Bücher reden… Diese Abschnitte habe ich förmlich verschlungen.


Und über die Jahre hinweg haben sie sich natürlich auch verändert, haben Erfahrungen gesammelt… und auch Schicksalsschläge. Die Geschichte von Macy und Elliot ist gefüllt mit ihrer Liebe zum geschriebenen Wort, Verständnis, Freundschaft und Witz, aber auch Peinlichkeiten, erster Male, Geheimnisse, Missverständnisse und traurigen Ereignissen. Für mich eine wirklich gelungene Mischung, die mich jede einzelne Seite mit Freude hat lesen lassen. Eine Geschichte zum Wohlfühlen und Genießen.


Es werden sehr viele Themen in dieser Geschichte aufgegriffen. Von einem sehr schweren Verlust bis hin zur ersten großen Liebe ist alles dabei. Es ist spannend zu sehen, wie es die Protagonisten prägt und verändert.
Was mich doch ein wenig verwundert hat, waren die im Laufe der Geschichte hinzukommenden erotischen Szenen. Gestört haben sie mich nicht, aber mit ihnen gerechnet habe ich ganz sicher nicht. Weder vom Klappentext noch von der Leseprobe aus konnte man auf sie schließen. Aber in dieser Geschichte werden so viele Gedanken zum Leben beleuchtet. Wieso diesen Teil des Lebens verschweigen?


Insgesamt hat mir „Nichts als Liebe“ wirklich sehr gefallen. Ich habe das Buch innerhalb zwei Tage durchgelesen, das sagt einiges aus, oder? Eine wirklich wunderschöne Geschichte zweier Menschen, denen das Leben einige Hürden in den Weg legt. Finden sie trotzdem eine Lösung für all es? Man hofft es von der ersten Seite an!

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